Drogenhilfe bietet Eltern Unterstützung

Sucht ist ein Phänomen, das die gesamte Familie berührt. Oft sind es die Eltern, die den ersten Schritt in die Beratungsstelle tun. Die städtische Drogenhilfe gibt Eltern Tipps zum richtigen Verhalten gegenüber Kindern, die Cannabis, Partydrogen oder Alkohol konsumieren, zum Umgang mit Ängsten, Schuld- und Ohnmachtsgefühlen.

Mit einem Coaching-Angebot der Drogenhilfe im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien sollen Eltern unterstützt werden, einen klaren Kopf zu bewahren, ihr Elternverhalten zu reflektieren, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und umzusetzen. Es geht um konkrete Anregungen und Rückhalt wie auch Ermutigung durch den Austausch mit anderen betroffenen Müttern und Vätern.

Am 20. März beginnt der Kurs „Hilflosigkeit überwinden – Handlungsmöglichkeiten entdecken“ für Eltern, deren Kinder Drogen konsumieren. Der Kurs umfasst acht Abende in einer überschaubaren Gruppe (6 – 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen). Zusätzlich sind bei Bedarf kurzfristig Einzelgespräche möglich. Das Angebot richtet sich an Mütter und Väter oder andere Bezugspersonen, deren Kinder im eigenen Haushalt leben oder die zumindest einen engen Alltagsbezug haben. Es entstehen keine Kosten.


In einem Vorgespräch bietet die Drogenhilfe unverbindlich Informationen. Die geplanten Termine: Montag, 20. März, 27. März, 3. April, Donnerstag, 27. April, Montag, 15. Mai, 29. Mai, 12. Juni, 10. Juli, jeweils von 19 bis 21.30 Uhr.

Bei Rückfragen und Interesse am Kurs hilft Renate Firgau weiter: 02 51/4 92-58 42, FirgauR@stadt-muenster.de