Ökumenisches Gebet für den Frieden in Münster und der Welt

In vielen Regionen der Welt herrschen Krieg, Terror und Leid. Fremdenfeindlichkeit, Ab- und Ausgrenzung greifen um sich. Mit populistischen Parolen wird Stimmung gegen Menschen anderer Auffassung, Nationalität oder Religionszugehörigkeit gemacht. Aber auch in der Stadt Münster ist ein friedliches Zusammenleben aller immer wieder gefährdet. Um ein Zeichen für Toleranz, Dialogbereitschaft, Fremdenfreundlichkeit und die unantastbare Würde jedes Menschen zu setzen, laden die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), der evangelische Kirchenkreis Münster und das katholische Stadtdekanat am 10. Februar zu einem „ökumenischen Gebet für den Frieden in Münster und der Welt“ in die Überwasserkirche ein. Der Friedensgottesdienst beginnt um 16.45 Uhr.

Es liegt nahe, so Annethres Schweder, die Vorsitzende der ACK, „dass wir uns gemeinsam mit unseren Sorgen, die uns angesichts der immer beängstigender werdenden Verhältnisse auf der Erde bedrängen, an Gott wenden“. „Frieden ist deutlich mehr als die Abwesenheit von Krieg, Frieden und Gerechtigkeit sind das Fundament für jedes gelungene Zusammenleben und dies gilt sowohl im Großen, als auch im Kleinen“ sagt Stadtdechant Jörg Hagemann, der die Predigt im Gottesdienst halten wird. Regionalpfarrer Martin Mustroph ergänzt: „Nicht nur für die weite Welt, auch in unserer Nachbarschaft, in unserer Stadtgesellschaft, müssen wir Christen, aber auch alle anderen Menschen guten Willens, uns immer wieder für ein friedliches Miteinander und gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung einsetzen“. Zum ökumenischen Gottesdienst, in dessen Zentrum stille Fürbitten und das Entzünden von Kerzen als Zeichen der Hoffnung gegen Unfriedens und Terror stehen, sind alle Menschen, gleich welcher Religion und Konfession eingeladen.