Gorilla Taufe im Allwetterzoo

Geschenke für die Tierfamilie Kuratorin Dr. Simone Scheka, Marktkauf-Filialleiter Uwe Marx, Zoodirektor Dr. Thomas Wilms, Namensgeberin Helga Pensler und Marktkauf-Filialleiterin Gievenbeck – Sabrina Rempel.

Da Tierpatenschaften nicht nur immer mehr im Trend liegen, sondern Handelsunternehmen sich auch verstärkt für die Erhaltung gefährdeter Tierarten einsetzen, war es für die Ratio-Nachfolger „Marktkauf“ in Münster, nur ein kleiner Schritt zum Allwetterzoo.

Sabrina Rempel und Uwe Marx leiten jeweils die Marktkauf-Häuser in Gievenbeck und Loddenheide. Beide sind vernarrt in Tiere und ganz besonders angetan haben es Ihnen die Menschenaffen. Die vier Unterarten gehören zudem noch zu den gefährdetsten Rassen und werden schon einige Zeit in der Roten Liste geführt. Bei zwei Ihrer Unterarten gibt es weltweit nur noch ein paar Hundert Tiere.

Die vom Aussterben bedrohten Tiere leiden an der Zerstörung ihrer Lebensräume, am Ebolavirus und an der zunehmenden Wilderei. Wilderer erhalten für das Fleisch von Gorillas sehr hohe Preise. Die immer mehr schwindende Demut gegenüber der Natur und dem Leben, sowie mangelnde Bildung in einigen Ländern, lässt die Menschen zu sympathisierenden Kannibalen werden.

Umso wichtiger sind Tierpaten, die mit Ihrer Patenschaft die Zoobetreiber in die Lage versetzen, Tiere soweit möglich, ordentlich und Artgerecht zu verpflegen. Bei Jungtieren ist es üblich, dass der Tierpate sich einen Namen für das Tier überlegt. In diesem Fall wurde die Namensfindung den Marktkauf-Kunden überlassen. Bei der tierischen Aktion gab es zwei Bedingungen, der Name muss mit „M“ wie Marktkauf anfangen und aus Afrika stammen.

Einige Hundert Namensvorschläge gingen bei den beiden Unternehmensstandpunkten in Münster, sowie dem Allwetterzoo ein. Den Zuschlag erhielt Helga Pensler mit Ihrem Namensvorschlag „Makeba“. Makeba, auch als Mama Afrika bekannt, war eine leidenschaftliche Sängerin der Weltmusik. Sie setzte sich ein Leben lang für Menschenrechte ein. Die 1932 geborene, verstarb im Jahr 2008 und bleibt für immer eine Ikone für den respektvollen Umgang mit der Natur. Nun trägt das kleine Gorilla-Mädchen den stolzen Namen „Makeba“, und wer sie mit Ihrer Mutter „Changa-Maidi“ erlebt, weiß wie Wichtig ihr erst drei Monate langes Leben, für die Zukunft Ihrer Art ist.

Tierpatenschaften können auch von Privatpersonen übernommen werden. Weitere Infos gibt es dazu unter: www.allwetterzoo.de