Geschützter Raum für Prostituierte

Mit einem Beratungs-Bulli werden Sozialpädagogin Yanica Grachenova vom städtischen Gesundheitsamt und die Ehrenamtlichen des Projekts „Marischa“ künftig die Prostituierten an der Siemensstraße aufsuchen. Das Fahrzeug wird den Frauen einen geschützten Raum bieten, in dem sie sich unbeobachtet in Ruhe aussprechen und beraten lassen können. Die Gespräche sollen die Frauen insbesondere auch für regelmäßige Untersuchungen im Gesundheitsamt sensibilisieren, im Interesse ihrer eigenen Gesundheit und der Gesundheit ihrer Kundschaft. Auf Initiative von Anita Cronjäger wurden für die Ausstattung des Bulli bei der jährlichen Aktion „One Billion Rising“ Spenden gesammelt. Jetzt überreichte sie die Spendenbüchse an Yanica Grachenova sowie an Philippe van den Heede und Julian Hinz von den Ehrenamtlichen des Marischa-Teams.